Ziel
der Studie ist es, langfristige Entwicklungsmöglichkeiten aufzuzeigen,
ohne die Identität der Oberrhein-Landschaft aufzugeben, d. h.
Rücksicht auf landschaftliche Ressourcen (Flüsse, Auen)
zu nehmen.
Die Landschaft zwischen Schwarzwald und Vogesen läßt sich
aufgrund von Topographie, Klima und einer gemeinsamen Entwicklungsgeschichte
als naturräumliche Einheit betrachten. Dennoch wurde dieses Gebiet
immer wieder durch die Grenze zwischen den romanischen und dem germanischen
Einflußbereich geteilt, was sich bis in die Gegenwart entwicklungshemmend
auswirkt.
Veränderte Randbedingungen wie z.B der Bedeutungsverlust der
Staatsgrenzen im Hinblick auf EUROPA 93, und die wachsende Erkenntnis
darüber, daß komplexe Probleme (Umwelt, Industrieansiedlung)
grenzüberschreitend wirken und auch nur so gelöst werden
können, bieten nun die Chance, eine Entwicklung zu fördern,
die aus den Randgebieten zweier Staaten einen neue gemeinsame Mitte
in Europa schafft.
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