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Entwicklungskonzept Oberrheingraben  ·  1992
Ziel der Studie ist es, langfristige Entwicklungsmöglichkeiten aufzuzeigen, ohne die Identität der Oberrhein-Landschaft aufzugeben, d. h. Rücksicht auf landschaftliche Ressourcen (Flüsse, Auen) zu nehmen.
Die Landschaft zwischen Schwarzwald und Vogesen läßt sich aufgrund von Topographie, Klima und einer gemeinsamen Entwicklungsgeschichte als naturräumliche Einheit betrachten. Dennoch wurde dieses Gebiet immer wieder durch die Grenze zwischen den romanischen und dem germanischen Einflußbereich geteilt, was sich bis in die Gegenwart entwicklungshemmend auswirkt.
Veränderte Randbedingungen wie z.B der Bedeutungsverlust der Staatsgrenzen im Hinblick auf EUROPA 93, und die wachsende Erkenntnis darüber, daß komplexe Probleme (Umwelt, Industrieansiedlung) grenzüberschreitend wirken und auch nur so gelöst werden können, bieten nun die Chance, eine Entwicklung zu fördern, die aus den Randgebieten zweier Staaten einen neue gemeinsame Mitte in Europa schafft.
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